Nordungarn

Ungarn: Info & Reisetipps für Ihren Urlaub in Nordungarn

Die Region Nordungarn besteht aus den Komitaten Borsod-Abaúj-Zemplén, Heves und Nógrád. Nordungarn befindet sich im Nordosten Ungarns zwischen der Großen Tiefebene (Puszta) im Süden und der ungarisch-slowakischen Grenze im Norden. Die Landschaft Nordungarns ist abwechslungsreich, der Urlauber findet hier Wiesen, Wälder, Flüsse, aber auch mehrere Gebirgszüge, die sich vor allem über das Gebiet der Donau und der Theiß erstrecken. Nordungarn ist berühmt für seine Weinbaugebiete und Kurorte. Die größte Stadt dieser Region ist Miskolc, die gleichzeitig auch die drittgrößte Stadt Ungarns ist. Nordungarn verfügt über zwei große Naturschutzgebiete und Hollókö war das erste Dorf, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Natur: Abwechslungsreicher als in Nordungarn könnte sich die Natur gar nicht präsentieren. Ebenen, Flusslandschaften und bewaldete Berge wechseln sich hier ab. Die Höhenzüge des Nördlichen Mittelgebirges, Mátra-, Börzsöny-, Cserhát-, Bükk- und Zempléner Gebirge befinden sich in dieser Region. In der Bükker Hochebene befindet sich ein Biosphärenreservat, das unter dem Schutz der Weltorganisation steht.

Klima: Das Klima in Nordungarn ist etwas kühler als im Rest des Landes. Während der Sommermonate liegen die Temperaturen durchschnittlich zwischen 15 und 20° und die Winter sind hier vergleichsweise etwas kälter. Auch die Monate Mai bis August sind in dieser Region etwas feuchter als im Landesdurchschnitt.

Sehenswürdigkeiten: Die Region Nordungarn ist so reich an Sehenswürdigkeiten, dass es mehrerer Urlaube bedarf, um all die kulturell und historisch bedeutenden Dörfer, Städte, Denkmäler und Bauten zu besichtigen. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen sicher das unterirdische Bergbaumuseum in Salgótarján, der tausendjährige Bischofssitz und heutige Erzbistum in Eger (Erlau) und die Ruine der 700 Jahre alten Burg von Sirok. In diesem Ort befinden sich auch die bekannten, aus dem Tuffgestein herausgeschlagenen, Höhlenbehausungen.

Ausflugsmöglichkeiten: Wer seinen Sommerurlaub in Nordungarn verbringt, sollte unbedingt Ausflüge in die beiden Nationalparks Aggtelek und Bükk unternehmen. In Aggtelek befindet sich die größte europäische Tropfsteinhöhle – die Baradla Höhle, und in der Suba-Loch-Höhle des Bükker Nationalparks wurden bedeutende archäologische Funde aus der Urzeit gemacht. Unbedingt sollte man auch einen Ausflug in das Tokajer Bergland unternehmen. Seit über 450 Jahren wird hier der berühmte Tokajer-Aszú angebaut. In Boldogkõváralja, einem besonders geschützten Gebiet im Zempléner Gebirge, kann man selten gewordene Tierarten wie den Steinadler, Luchse, große Bussarde, aber auch Wölfe beobachten.

Aktiv im Urlaub: In Nordungarn werden zahlreiche Ferienhäuser und Ferienwohnungen als Unterkunft angeboten, aber auch ein umfangreiches Hotelangebot finden Urlauber, darunter auch einige Wellness- und Kurhotels, sowie Reiterhöfe zum Beispiel in Szilvásvárad. Durch diese Unabhängigkeit steht dem Urlauber in punkto Aktivitäten nichts im Wege. Zu den beliebtesten Freizeitgestaltungen in dieser Region zählen Wandern, Radfahren, Reiten, Besichtigungen, Teilnahme an Folkloreveranstaltungen, aber auch Baden und der Besuch der international bekannten Kur- und Badeanstalten.

Badeurlaub: Wer seinen Sommerurlaub in Nordungarn verbringt, muss unbedingt das Höhlenbad in Miskolctapolca besuchen. Aber auch sonst bieten sich hier viele Möglichkeiten, dem nassen Vergnügen zu frönen.

Wintersport: Ungarn ist aufgrund seiner Lage nicht gerade mit Schneereichtum gesegnet. In Nordungarn ist aber Skifahren, Snowboarden und Langlaufen möglich.

Anreise: Die Region Nordungarn kann bequem mit dem Auto, Bus oder Bahn erreicht werden. Der nächstgelegene Flughafen ist in Budapest, von dort ist es ratsam einen Mietwagen zu nehmen.

Karte Nordungarn: Hier finden Sie eine Übersichtskarte über Nordungarn mit den Urlaubsorten. Karte Nordungarn

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  • Szilvásvárad