Die Geschichte des Thermalsees in Heviz - Ungarn

Der Hevizer Bach wird im 17. Jahrhundert reguliert

Am Anfang des 17. Jahrhunderts unternahm man erste Arbeiten um das Wasser des Hevizer Baches zu regulieren. Dieser dient heute noch als Abfluss für den Thermalsee. Der Bach trieb bis Ende des 19. Jahrhunderts 4 Mühlen an. Der Hevizer Bach mündet in den Fluss Zala. In dieser Zeit gab es keinen geregelten Badebetrieb.

Aus den Aufzeichnungen Notitia Hungariae

1730-1742 von Mátyás Bél über den Thermalsee

... es entspringt eine wasserreiche Quelle, die so warm emporsprudelt, dass sie auch bei strengstem Frost nicht zu Eis erstarrt ...
Ihr Wasser ist säurehaltig und heilkräftig ...

Die Erforschung des Thermalsees

Mit der Erforschung des Thermalsees begann der Doktor und Physiker Ferenc Sláby, er schrieb 1769 über den Thermalsee: In dieser Gegend gibt es auch einen Bach, den man Heviz nennt, sein Wasser riecht nach Schwefel und es wird sowohl von innen al sauch von außen in verschiedenen Fällen als heilkräftig befunden.

Ausbau des Thermalsees zum Badeort

Graf Festitics (1755-1819) erkannte die wundertätige Wirkung des Thermalsees und baute den See zum Heilbad aus. Ihm ist es zu verdanken, dass Heviz in dieser Zeit zum bekanntesten und beliebtesten Heilbad landesweit avancierte. Der Graf errichtete am Seerand anfänglich ein Badehaus mit Umkleiden. Die Anlage wurden kontinuierlich ausgebaut. Im Jahre 1860 wurde eine Brücke zu den Badegebäuden geschlagen. 1865 uwrde bereits das dritte Hotel fertiggestellt.
In den Sommermonaten wurden schon mehr als 9000 Eintrittskarten zum Thermalsee verkauft. Gäste wurden zum Teil aus der nachbarstadt Keszthely mit Planwagen zum See gefahren.
1868-1870 wurden einige Holzbauten gegen steinernde Geebäude mit festem Grund ersetzt.